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Seit etwas mehr als vier Wochen ist es in Betrieb – das neue Foyer der Herborner Kulturscheune. Eine der ersten Gruppen, die sich das neue Eingangsportal der KuSch ansah, war der Bärentreff des Verkehrsvereins.

Über 40 Mitglieder der geselligen Runde konnte Verkehrsvereins-Vorsitzender Frank Pletka dazu begrüßen. In seiner kurzen Einführung hob er die enge Verflechtung der Herborner Heimatspieler (als Träger der KuSch) mit dem Verkehrsverein hervor. Schließlich sei die heute rund 540 Mitglieder zählende Kulturvereinigung 1990 aus dem Verkehrsverein hervorgegangen.

Und da, so Jörg Michael Simmer, Vorsitzender der Herborner Heimatspieler, sei nicht absehbar gewesen, wie sich dieser Verein entwickeln würde. Als man im September 2004 die KuSch eingeweiht habe, war nicht klar, ob das Konzept mit Theater, Kleinkunst und Vermietungen sich in Herborn etablieren könnte. Das tat es, und so reifte vor knapp drei Jahren die Idee, den Eingangsbereich der Kulturscheune an die Bedürfnisse der Zeit anzupassen.

Über die Baumaßnahme, die im Oktober 2018 begann und mit der Einweihung am 10. Juni endete, berichtete Projektleiter Helmut Rolfes. Vieles bei dem über 400.000 Euro teuren Vorhaben musste so koordiniert werden, dass es den laufenden Betrieb im Theater nicht störte. „Bauen im Bestand ist immer eine knifflige Aufgabe“, so Rolfes und Simmer, die sich vor allem bei den Besuchern, aber auch bei den Vereinsmitgliedern bedankten, die die monatelange Ausnahmesituation klaglos bewältigt hätten. „Wir sind schon gefragt worden, ob wir angesichts des Bauens im Zeitplan jetzt den Berliner Flughafen übernehmen wollen, das haben wir aber dankend abgelehnt“, so Jörg Michael Simmer augenzwinkernd.

Helmut Rolfes wies beim Bärentreff daraufhin, dass viele Firmen das KuSch-Projekt als Referenzobjekt betrachtet hätten und es aus diesem Grund auch keinen sonst spürbaren Handwerkermangel gegeben habe.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Nach 15 Jahren verfügt die KuSch nun im Erdgeschoss erstmals über eine echte Theke, die Kühlzelle wurden aus dem Keller nach oben verlegt und auch die Abendkasse ist neu. Im neu geschaffenen ersten Stock des Foyers ist eine gemütliche Lounge mit knapp 40 Sitzplätzen entstanden, in der man sich bereits vor den Veranstaltungen aufhalten und sich für einen schönen Theaterabend einstimmen kann.

Die „Bären“ nutzten die Gelegenheit, auch einmal hinter die Kulissen der sonstigen Räumlichkeiten zu schauen und verließen das schöne, neue Domizil erst nach dem Genuss des einen oder anderen kühlenden Getränks bzw. Schmalzbrots. Nicht ohne jedoch durch ihre obligatorische Spendensammlung das Loch in der Kasse der Heimatspieler, das der Anbau gerissen hat, etwas stopfen zu helfen.
(Fotos: Andreas Schumann).

 

 
Autor
Jörg Michael Simmer

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Jörg Michael Simmer ist seit 2001 Vorsitzender des Vereins "Herborner Heimatspiele e.V.", dem er seit seiner Gründung 1990 angehört. Er ist für die Programmzusammenstellung in der Kulturscheune verantwortlich und seit 1984 aktiver Schauspieler.
 

 

 

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